Die beiden - noch namenlosen - Schiffe werden von der norwegischen Vard Werft gebaut und sollen mit modernster Technik und Umwelttechnik ausgestattet werden. Besonders wichtig für Expeditionen: Mit der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe PC6 werden sie in den polaren Regionen Arktis, Antarktis, aber auch in Warmwasser-Destinationen wie dem Amazonas eingesetzt. Die bordeigenen Zodiacs machen Anlandungen in Expeditionsgebieten ohne Häfen möglich, für wassersportliche Aktivitäten gibt es eine Marina.
Die Schiffe werden rund 138 Meter lang sein und über eine BRZ von 16.100 verfügen. Auf sieben Passagierdecks werden 120 Kabinen und Suiten - großteils mit Balkons - für maximal 240 Gäste eingerichtet. Drei Restaurants sollen die kulinarische Versorgung der Passagiere sicherstellen, ein moderner Fit- und Wellnessbereich dient der sportlichen Ertüchtigung und der Entspannung.
Die Indienststellung der beiden Schiffe ist für Frühjahr und Herbst 2019 geplant, die Bauzeit wird jeweils 20 Monate betragen. Einer der zwei neuen Flottenzugänge wird für die deutschsprachigen Märkte - also Österreich, Deutschland und die Schweiz - vermarktet werden. Der andere richtet sich gezielt auch an Gäste aus dem Vereinigten Königreich, Belgien, Niederlande und den USA.
Hapag-Lloyd Cruises verfügt derzeit über eine Flotte von vier Schiffen, den beiden Fünf-Sterne-plus-Linern "Europa" und "Europa 2" sowie den Expeditionsschiffen "Hanseatic" und "Bremen".
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