Dem Flughafen Wien ist mit der Aufnahme neuer Flüge von SalamAir und Royal Jordanian ein besonderer Erstflugtag gelungen: Am Mittwoch begrüßte man innerhalb von zwei Stunden gleich zwei neue Carrier in Wien.
Den Anfang machte SalamAir mit der Landung eines A321neo aus Maskat im Sultanat Oman. Dreimal wöchentlich bietet die Billigfluglinie ab sofort erstmals eine Direktverbindung in den arabischen Staat an. Bei der Fluggesellschaft geht man davon aus, dass die neue Strecke Tourismus, Handel und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern stärken wird. Adrian Hamilton-Manns, CEO von SalamAir, freute sich nach der Landung in Wien über die hohe Auslastung des Erstflugs sowie die allgemein starke Nachfrage nach Flügen in das Sultanat Oman und darüber hinaus.
Rückkehr eines alten Bekannten
Rund 80 Minuten nach der Landung und der offiziellen Begrüßung der ersten Passagiere aus Maskat durch Flughafendirektor Julian Jäger feierte Royal Jordanian einen Neuanfang in Österreich. Die Fluglinie aus Jordanien hatte mit Beginn der Corona-Pandemie vor sechs Jahren den Flugbetrieb nach Österreich eingestellt.
Nachdem sich die nationale Fluggesellschaft Jordaniens inzwischen einem umfassenden Modernisierungsprogramm unterzogen hat, werden wieder mehr Flugverbindungen aus Europa nach Amman angeboten, um Touristen zurück ins Land zu holen. Viermal wöchentlich - jeweils montags, mittwochs, freitags und samstags - startet ein Airbus A320neo der Fluglinie nach Amman.
Da sowohl Austrian Airlines als auch Ryanair aufgrund der Krise in der Region ihre Flüge nach Amman bis zum Beginn des Winterflugplans eingestellt haben, ist Royal Jordanian derzeit die einzige Fluggesellschaft auf der direkten Verbindung zwischen Wien und Amman. Aufgrund der starken Nachfrage griff die Fluglinie bereits beim Erstflug auf einen A321neo mit höherer Sitzplatzkapazität zurück.












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