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Trotz Streiks: Lufthansa will viele Flüge durchführen

Erstellt von Martin Metzenbauer.  Veröffentlicht am 11.03.2026

Auf der Langstrecke soll rund 60 Prozent der Rotationen geflogen werden.

Langstreckenmaschine des Typs Airbus A350 von Lufthansa. © ReiseInsider

Bei Lufthansa ist (wieder einmal) Streik angesagt: Die Vereinigung Cockpit (VC) hat für Flüge der Lufthansa Passage, die vom 12. März 2026 um 00:01 Uhr Ortszeit bis zum 13. März 2026 um 23:59 Uhr Ortszeit von deutschen Flughäfen starten, zu Arbeitsniederlegungen des Cockpitpersonals aufgerufen. Zusätzlich werden Flüge der Lufthansa CityLine, die am 12. März 2026 von 00:01 Uhr Ortszeit bis 23:59 Uhr Ortszeit von deutschen Flughäfen starten, bestreikt.

Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahmen sind laut VC unter anderem die gescheiterten Tarifverhandlungen über Vergütungsfragen bei Lufthansa CityLine sowie die nicht geklärte betriebliche Altersversorgung der Pilotinnen und Piloten bei Lufthansa.

Trotz dieser ausgedehnten Streiks möchte Lufthansa ein Rumpfprogramm anbieten: Demnach sollen am Donnerstag und Freitag mehr als 50 Prozent des ursprünglich geplanten Flugprogramms angeboten werden. Bei Langstreckenverbindungen liegt der Anteil bei 60 Prozent. Möglich machen dies offenbar Pilotinnen und Piloten, "die sich freiwillig bei uns gemeldet haben und am Donnerstag und Freitag im Einsatz sein werden", wie Francesco Sciortino, Hub Manager Frankfurt & Accountable Manager Lufthansa Airlines, erklärte.

Konzern- und Partnerairlines springen ein

Zusätzlich werden Flüge von und nach Frankfurt und München von anderen Fluggesellschaften der Lufthansa Group sowie von Partnerairlines übernommen. Zudem werden an den Streiktagen größere Flugzeuge eingesetzt, um mehr Gäste befördern zu können.

Die VC hatte angekündigt, Flüge in den Nahen Osten aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage vom Streikaufruf auszunehmen. Das betrifft im Streikzeitraum einen Flug von Frankfurt nach Riad in Saudi-Arabien, der für den morgigen Donnerstag geplant ist.

Kundinnen und Kunden werden aktiv per E-Mail benachrichtigt, sollte ihr Flug betroffen sein. Gäste, die nicht kontaktiert werden, können vorerst davon ausgehen, dass ihr Flug nicht betroffen ist. Reisende werden gebeten, ihre hinterlegten Kontaktinformationen zu überprüfen und aktuell zu halten, um zeitnah über Änderungen informiert werden zu können.

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