Mit der Wiedereröffnung von Castel Badia im Dezember 2025 ist in den Südtiroler Dolomiten ein außergewöhnliches Haus zu neuem Leben erwacht. Das über tausend Jahre alte Schloss präsentiert sich heute als Boutique-Hideaway mit 29 Zimmern und Suiten - ein Projekt, das historischen Bestand, regionale Identität und zeitgemäße Gastlichkeit zusammenführt.
Nur wenige Minuten von Bruneck entfernt, verbindet das Haus seine lange Geschichte mit zeitgenössischen Ausrichtung. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Hotelier Aldo Melpignano, der Kronplatz Group sowie den Familien Gasser und Knötig - eine Partnerschaft, die lokale Verwurzelung mit internationaler Perspektive vereinen soll.
Geschichte bewahren, Räume neu interpretieren
Castel Badia wurde um das Jahr 1000 errichtet und später in eines der ersten Benediktinerinnenklöster der Region umgewandelt. Über Jahrhunderte prägten Äbtissinnen, spirituelle Traditionen und handwerkliche Künstlerinnen das Leben innerhalb der Mauern - und hinterließen Spuren, die heute noch sichtbar bleiben.
Die Restaurierung durch das Architekturbüro Null17 (www.null17.it) sowie die Interieurs des Mailänder Studio Droulers (droulers-architecture.com) folgen einem respektvollen Umgang mit dem historischen Erbe. Originale Fresken, mittelalterliche Fenster und museal kuratierte Bereiche wurden erhalten und mit Naturhölzern, Textilien und warmen Dolomitfarben in eine zeitgenössische alpine Ästhetik überführt.
Rückzugsort zwischen Dolomiten, Spa und regionaler Kulinarik
Die 29 individuell gestalteten Zimmer und Suiten verbinden historische Elemente mit modernem Komfort. Viele Bäder sind als eigenständige Rückzugsräume konzipiert - mit Panoramabadewannen, privaten Saunen oder Hammams. Ergänzt wird das Angebot durch ein freistehendes Chalet im Grünen, das zusätzliche Privatsphäre und Panoramablick auf die umliegende Bergwelt bietet.
Das Spa befindet sich in den jahrhundertealten Gewölben des ehemaligen Klosters und will an das historische Wissen der einst hier lebenden Heilerinnen anknüpfen. Behandlungsräume in ehemaligen Klosterzellen, ein restaurierter Apothekergarten sowie beheizte Außenpools mit Blick auf die Gipfel schaffen einen ruhigen Rückzugsort. Kulinarisch prägt Chefkoch Alberto Toè das Haus: Neben einem Fine-Dining-Restaurant, das im Frühjahr eröffnet, bietet die Stube Badia regionale Küche in ungezwungener Atmosphäre.
Mehr Informationen zum Castel Badia gibt es auf der Website castelbadia.com/de.








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