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Zwischenbilanz: Haifischhaut hilft der AUA sparen

Veröffentlicht am 25.03.2026

Im ersten Betriebsjahr konnten durch Spezialfolien rund 930 Tonnen Kerosin und 3.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Auf jedem Flugzeug wurden rund 830 Quadratmeter der Riblet-Folie angebracht. © Austrian AirlinesBoeing 777 von Austrian. © ReiseInsider

Seit Ende März 2025 sind vier der sechs Boeing 777-200ER der Austrian Airlines-Flotte mit der sogenannten AeroSHARK-Oberflächenfolie im Linienbetrieb unterwegs. Die von Lufthansa Technik und BASF entwickelte Technologie orientiert sich an der Struktur von Haifischhaut und reduziert den Luftwiderstand während des Flugs.

Ein Jahr später zeigt sich: Die Investition in diese nachhaltige Technologie dürfte sich ökologisch und auch ökonomisch auszahlen. Bei der Analyse der im Flugbetrieb gewonnenen Daten konnte laut Austrian Airlines eine Reduktion des Luftwiderstands um 0,7 Prozent, die je nach Flugroute zu 0,7 bis 0,9 Prozent Treibstoff-Einsparung führen kann, erzielt werden.

Damit konnten im ersten Betriebsjahr rund 930 Tonnen Kerosin eingespart werden - das entspricht einer Reduktion von fast 3.000 Tonnen CO2 (durch die Verbrennung verbindet sich der im Kerosin enthaltene Kohlenstoff mit Sauerstoff aus der Luft - dadurch entsteht rund das Dreifache an CO2 im Vergleich zur eingesparten Treibstoffmenge). Umgerechnet sind das rund 20 Flüge von Wien nach New York!

Zwei von vier Boeing 777 fliegen weiter ohne "Haifischhaut"

Die Flugzeuge mit den Kennungen OE-LPA, OE-LPB, OE-LPC und OE-LPD wurden zwischen Dezember 2024 und März 2025 mit der AeroSHARK-Folie ausgestattet. Auf jedem Flieger wurden rund 830 Quadratmeter der mikrostrukturierten Riblet-Folie auf Rumpf und Triebwerksgondeln angebracht. Die winzigen Rillen lenken den Luftstrom effizienter entlang der Oberfläche und reduzieren somit den Widerstand - eben nach dem Vorbild von Haifischhaut.

Die zwei weiteren Boeing-777-Flugzeuge der AUA fliegen vorerst weiter ohne AeroSHARK: "Eine Folierung der anderen beiden Boeing 777 ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorgesehen, da sie nicht in unserem Eigentum sind. Hinzu kommt, dass die OE-LPF bereits die Sonderfolierung Johann Strauss hat und hier eine weitere Beklebung mit Sharkskin nicht möglich ist", so eine Sprecherin der Airline gegenüber ReiseInsider.

Mehr zum Thema AeroSHARK gibt es auf der Seite von Lufthansa Technik: www.lufthansa-technik.com/en/aeroshark.

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