Mit 102 Millionen internationalen Besucherinnen und Besuchern sowie Rekordeinnahmen aus dem internationalen Tourismus in Höhe von 77,5 Milliarden Euro (plus neun Prozent gegenüber 2024) hat Frankreich im Jahr 2025 seine Position als eine der weltweit führenden Destinationen gefestigt. Gleichzeitig unterstreicht dies die Bedeutung des Tourismus als Schlüsselsektor für die französische Wirtschaft: Rund acht Prozent des BIP und etwa zwei Millionen Arbeitsplätze entfallen auf den Tourismussektor.
Nach dem erfolgreichen Vorjahr verspricht auch 2026 zahlreiche Höhepunkte in Kultur, Sport und Politik. In Paris setzen neue Impulse starke Akzente: Die Fondation Cartier verfügt seit Ende 2025 über neue Ausstellungsräume, das Musée de la Vie romantique wurde kürzlich wiedereröffnet, und im Juni setzt JR mit "La Caverne du Pont Neuf" Christos und Jeanne-Claudes legendärem "Pont Neuf Wrapped" ein eindrucksvolles temporäres Denkmal.
Abwechslungsreiches Kulturjahr
Sportlich stehen der 50. Marathon de Paris im April sowie die Schwimm-Europameisterschaften im August in Paris auf dem Programm, während mit dem G7-Gipfel in Évian auch politisch ein internationales Großereignis ansteht. Zahlreiche Jubiläen prägen zudem das Kulturjahr: Zum 100. Todestag von Claude Monet widmet das Festival Normandie Impressionniste dem Künstler besondere Aufmerksamkeit, und das Musée d’Orsay feiert sein 40-jähriges Bestehen mit einem vielfältigen Ausstellungsprogramm und neugestalteten Empfangsbereichen.
Abseits dieser Höhepunkte bietet Frankreich weiterhin eine enorme Vielfalt an Reiseerlebnissen – von der Bretagne im Nordwesten bis nach Marseille im Süden. Apropos Bretagne: Seit dem Sommer zählt Frankreich mit den Megalithen von Carnac ein weiteres UNESCO-Welterbe.
Weitere Inspirationen bietet die Website von Atout France: www.france.fr.







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